Das Herz des Eidgenössischen Schützenfestes schlägt im Personalbüro

Das Eidgenössische Schützenfest 2026 ist weit mehr als spannende Wettkämpfe, volle Festzelte und grosse Emotionen. Hinter den Kulissen sorgen Hunderte freiwillige Helferinnen und Helfer dafür, dass alles reibungslos funktioniert. Die Fäden im Personalbereich laufen bei Esther Hug-Goll, Abteilungsleiterin Personal und Mitglied des Leitenden Ausschusses, sowie ihrem Sohn und Stellvertreter Marco Hug zusammen. Unterstützt werden sie von Assistentin Margrit Locher. Gemeinsam bilden sie das Herzstück der Personalorganisation.

Bereits Monate vor dem ersten Wettkampftag begann ihre intensive Arbeit. Personaleinsätze wurden geplant, Anmeldungen geprüft, Übernachtungen organisiert sowie unzählige Telefonanrufe und E-Mails beantwortet. Eine anspruchsvolle Aufgabe, die während des Festes ihren Höhepunkt erreichte. Die Zahlen sprechen für sich: Insgesamt standen während der 28 Wettkampftage in Chur 653 freiwillige Helferinnen und Helfer im Einsatz. Sie leisteten 1’285 Einsätze, wofür insgesamt 2’913 Personaleinteilungen notwendig waren. Daraus resultierten beeindruckende rund 31’700 Einsatzstunden – ein eindrücklicher Beweis für das aussergewöhnliche Engagement der zahlreichen Freiwilligen.

Mit dem Start des Festes war die Arbeit des Personalbüros allerdings längst nicht abgeschlossen. Täglich mussten Einsätze kurzfristig angepasst werden. Nicht selten klingelte das Telefon bereits um 6 Uhr morgens oder es trafen SMS ein, weil Helferinnen oder Helfer krankheitsbedingt ausfielen. Dank der grossen Flexibilität zahlreicher Springerinnen und Springer konnten diese Lücken jedoch fast immer geschlossen werden. Auch wenn nicht jede eingeteilte Aufgabe den persönlichen Wünschen entsprach, hatte Esther Hug jederzeit ein offenes Ohr. Mit viel Fingerspitzengefühl, Organisationstalent und grossem Engagement gelang es ihr immer wieder, Lösungen zu finden und selbst scheinbar Unmögliches möglich zu machen.

Während einige Freiwillige das Schützenfest während der gesamten Dauer begleiteten, standen andere nur für einzelne Tage im Einsatz. Jeder einzelne Beitrag war wertvoll und wurde entsprechend geschätzt. Die grosse Hilfsbereitschaft zeigte sich auch darin, dass sich selbst während des laufenden Festes immer wieder Menschen meldeten, die spontan mithelfen wollten. Aufgrund der bereits weit fortgeschrittenen Einsatzplanung konnten jedoch leider nicht mehr alle zusätzlichen Helferinnen und Helfer berücksichtigt werden.

Das Personalbüro zieht vor dem letzten Festwochenende eine rundum positive Bilanz. Das Eidgenössische Schützenfest 2026 wäre ohne die vielen engagierten Helferinnen und Helfer nicht möglich gewesen. Ihnen allen gilt ein herzliches Dankeschön für ihren unermüdlichen Einsatz, ihre Flexibilität, ihr Verständnis und ihre Begeisterung. Sie haben mit ihrem Engagement entscheidend dazu beigetragen, dass das grösste Schützenfest der Schweiz zu einem unvergesslichen Erfolg wurde.